Samstag, 12. Dezember 2020

Corona und Romantik


Sind die Schweizer Museen nun offen oder nicht? Eine einfache Antwort darauf ist schwierig. Je nach Kanton sind sie geschlossen (z.B. Luzern) oder machen demnächst wieder auf (z.B. Neuchâtel) oder beschränken die Zutrittszeiten (z.B. Zürich). 

Die gute Nachricht: Im Kunsthaus Zürich läuft zur Zeit eine attraktive Ausstellung unter dem Titel «IM HERZEN WILD - DIE ROMANTIK IN DER SCHWEIZ» – und man darf sie besuchen! Von Dienstag bis Samstag je ab 10 Uhr (genaue Zeiten siehe Website des Kunsthauses Zürich: https://www.kunsthaus.ch/besuch-planen 



Alexandre Calame (1810-1864). Vierwaldstättersee, 1856. Kunsthaus Zürich.






Die Ausstellung präsentiert über 150 Werke von bekannten (und weniger bekannten) Künstlern mehrheitlich schweizerischer Herkunft – ergänzt durch internationale Berühmtheiten wie Caspar David Friedrich, William Turner, Eugène Delacroix.



Alexandre Calame (1810-1864). Grosser Eiger bei aufgehender Sonne, 1844. Bundesamt für Kultur, Bern.






Einer der Schweizer Stars der Romantik ist ALEXANDRE CALAME (1810-1864). Seine Gemälde von Schweizer Alpenlandschaften sind legendär – und spektakulär. Das Besondere daran: Er hat sie nicht nach der Natur gemalt, sondern aus dem Kopf. Heisst: Es sind eigentlich seine Visionen, die er sich aufgrund eigener Skizzen komponiert. Mit dem Ergebnis, dass die Bilder noch dramatischer und romantischer daher kommen als die Natur selbst. Eine Freude fürs Auge. 

Mehr: https://www.artfritz.ch/AUSSTELLUNGEN/ZH_KH_romantik_2020.html

Die Ausstellung läuft noch bis am 14. Februar 2021. Unbedingt besuchen!




François Diday (1802-1877). Die Aare an der Handeck, 1854. Kunsthaus Zürich.

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