Samstag, 9. Januar 2021

Friedrich Dürrenmatt - der Maler

Er wäre am 5. Januar 100-jährig geworden. 

Die Welt kennt ihn als Schriftsteller, aber er war auch Maler. Ein Leben lang hat er neben dem Schreiben auch gezeichnet und gemalt, und dabei ist ein gewaltiges bildnerisches Werk zustande gekommen. 

Dieses ist heute im Besitz des Centre Dürrenmatt in Neuchâtel – rund 1000 Werke! Leider ist es geschlossen, wie alle Museen. Aber hier gibts einen Einblick und ein paar Müsterchen seines Schaffens:

https://www.artfritz.ch/MUSEEN/neuchatel_centre_duerrenmatt.html




Centre Dürrenmatt Neuchâtel, Terrasse. 

Foto Pino Musi. 

©CDN_Confédération suisse.






Friedrich Dürrenmatt (1921-1990). Selbstportrait, 1978. 

©CDN_Confédération suisse.







Friedrich Dürrenmatt (1921-1990). 

Schwarze Himmelfahrt, 1983. 

©CDN_Confédération suisse.







Friedrich Dürrenmatt (1921-1990). 

Die sixtinische Kapelle, ohne Datum. 

©CDN_Confédération suisse.

Mittwoch, 30. Dezember 2020

Schade für die schönen Ausstellungen...

 ...die zur Zeit in den schweizerischen Museen zu sehen wären, wenn Corona sie nicht ausbremsen würde. In Basel Rembrandt, bei Beyeler Rodin und Arp, in Lausanne Giovanni Giacometti, in Zürich die Schweizer Romantik, in Winterthur die tolle Show der französischen Moderne und und und.

Ganz verzichten müssen wir Kunstfans aber nicht, immerhin gibt es einiges digital zu sehen. Zum Beispiel die farbenprächtige Ausstellung im Kunstmuseum Winterthur, die unter dem Titel «Modernité – Renoir, Bonnard, Vallotton» läuft. 



Félix Vallotton (1865-1925). Coucher de soleil avec barque échouée, 1911. Privatbesitz. Ausstellung Winterthur Kunst Museum 2020.







Henri Manguin (1874-1949). Le divan, 1918. Privatbesitz. Ausstellung Winterthur Kunst Museum 2020.





Starke Werke aus einer Sammlung, die so nicht mehr existiert. Der Winterthurer Kunstsammler Richard Bühler hat sie zwischen 1909 und 1935 aufgebaut, musste die Bilder dann aber aus wirtschaftlichen Gründen verkaufen (Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre). Nun hat das Museum viele dieser Werke zu einer Show zusammengetragen. Ein Augenschmaus! 

Hier gehts zur digitalen Ausstellung:

https://www.artfritz.ch/AUSSTELLUNGEN/winterthur_KM_2020_modernite.html 




Félix Vallotton (1865-1925). Nu couché au tapis rouge, 1909. Association des Amis du Petit Palais, Genève. Ausstellung Winterthur Kunst Museum 2020.




Hoffen wir, dass die Museen bald wieder zugänglich sind. Allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr und ein gesundes, erfolgreiches 2021!

Samstag, 12. Dezember 2020

Corona und Romantik


Sind die Schweizer Museen nun offen oder nicht? Eine einfache Antwort darauf ist schwierig. Je nach Kanton sind sie geschlossen (z.B. Luzern) oder machen demnächst wieder auf (z.B. Neuchâtel) oder beschränken die Zutrittszeiten (z.B. Zürich). 

Die gute Nachricht: Im Kunsthaus Zürich läuft zur Zeit eine attraktive Ausstellung unter dem Titel «IM HERZEN WILD - DIE ROMANTIK IN DER SCHWEIZ» – und man darf sie besuchen! Von Dienstag bis Samstag je ab 10 Uhr (genaue Zeiten siehe Website des Kunsthauses Zürich: https://www.kunsthaus.ch/besuch-planen 



Alexandre Calame (1810-1864). Vierwaldstättersee, 1856. Kunsthaus Zürich.






Die Ausstellung präsentiert über 150 Werke von bekannten (und weniger bekannten) Künstlern mehrheitlich schweizerischer Herkunft – ergänzt durch internationale Berühmtheiten wie Caspar David Friedrich, William Turner, Eugène Delacroix.



Alexandre Calame (1810-1864). Grosser Eiger bei aufgehender Sonne, 1844. Bundesamt für Kultur, Bern.






Einer der Schweizer Stars der Romantik ist ALEXANDRE CALAME (1810-1864). Seine Gemälde von Schweizer Alpenlandschaften sind legendär – und spektakulär. Das Besondere daran: Er hat sie nicht nach der Natur gemalt, sondern aus dem Kopf. Heisst: Es sind eigentlich seine Visionen, die er sich aufgrund eigener Skizzen komponiert. Mit dem Ergebnis, dass die Bilder noch dramatischer und romantischer daher kommen als die Natur selbst. Eine Freude fürs Auge. 

Mehr: https://www.artfritz.ch/AUSSTELLUNGEN/ZH_KH_romantik_2020.html

Die Ausstellung läuft noch bis am 14. Februar 2021. Unbedingt besuchen!




François Diday (1802-1877). Die Aare an der Handeck, 1854. Kunsthaus Zürich.

Samstag, 28. November 2020

Marie Laurencin – Apollinaires Muse

Ihre Bilder sind ein Augenschmaus. 

Aber dafür ist die Pariserin (1883-1956) nicht berühmt geworden, sondern vor allem als Muse des Literaten Guillaume Apollinaire, mit dem sie eine stürmische Liebesbeziehung eingeht, die bis 1912 dauert. 



Marie Laurencin (1883-1956). Femmes au Chien, 1924-25. Musée de l'Orangerie, Paris.



Ihre Reduktion auf «Muse» wird ihr allerdings nicht gerecht, denn sie ist als Malerin sehr erfolgreich und geht ihren ganz eigenen Weg – was für Künstlerinnen der damaligen Zeit nicht selbstverständlich ist. Sie entwickelt einen speziellen, verträumt-lyrischen Stil mit zarten Aquarellen aus feinen Pastelltönen – unverkennbar Laurencin.



Marie Laurencin (1883-1956). Danseuses espagnoles, 1920-21. Musée de l'Orangerie, Paris.


Ihre Motive bestehen aus grazilen jungen Mädchen, Katzen und Hunden, kommen aber auch aus der Pariser Tanz- und Operettenszene. Auch in Portraits – zum Beispiel von Coco Chanel –bleibt sie ihrem Stil treu. 

Eine sehr schöne Sammlung von Laurencin-Werken bietet das Musée de l'Orangerie, Paris.




Marie Laurencin (1883-1956). Les Biches, 1923. Musée de l'Orangerie, Paris.






Mehr: https://www.artfritz.ch/kuenstler/laurencin.html 

Samstag, 7. November 2020

Warhol, Lichtenstein und die Comics

Die beiden amerikanischen Superstars der Pop-Art hatten beinahe gleichzeitig die Idee, Comics als Vorlagen für Ölgemälde zu verwenden. 

ROY LICHTENSTEIN (1923-1997) präsentierte seine Idee 1961 dem New Yorker Galeristen Leo Castelli – und dieser stieg sofort darauf ein und zeigte «Look Mickey» in seiner Galerie. Nur ein paar Wochen später tauchte bei ihm der fünf Jahre jüngere ANDY WARHOL (1928-1987) mit der gleichen Idee auf – und wurde von Castelli abgelehnt. Da musste Warhol erkennen, dass diese Nische bereits besetzt war. Roy Lichtenstein malte im gleichen Jahr noch weitere sechs Comics-Ölbilder und schaffte damit seinen Durchbruch. Schon 1962 waren alle Bilder verkauft und ab da konnte er von seiner Kunst leben.









Roy Lichtenstein (1923-1997). Woman in Bath, 1963. Museo Thyssen-Bornemisza, Madrid.



mehr: https://www.artfritz.ch/kuenstler/lichtenstein.html





Roy Lichtenstein (1923-1997). As I Opened Fire, 1964. Fragment aus Triptychon, 1965. Stedelijk Museum Amsterdam.






ANDY WARHOL musste sich dagegen eine neue Nische suchen und fand diese – fast zur selben Zeit – in seinen heute berühmten Gemälden von Campbell's Suppendosen und später in Siebdrucken, in denen er unzählige Wiederholungen reproduzierte, zum Beispiel Porträts von Marylin Monroe und Mao Tsedong.





Andy Warhol (1928-1987). Marilyn Diptych, 1962. Tate Modern London.





mehr: https://www.artfritz.ch/kuenstler/warhol.html

Sonntag, 18. Oktober 2020

Pipilotti beleuchtet das Kunsthaus Zürich.

Ihr jüngstes Werk ist im September 2020 zwischen dem alten und dem neuen Kunsthaus aus dem Boden gewachsen. Eine exotische, gelb-violette Pflanze mit krummem Stamm. 

Ein «Leucht»-Turm im wahrsten Sinne des Wortes. In seinem Haupt – E.T. lässt grüssen – stecken mehrere HighTech-Lichtprojektoren, die dem Heimplatz und den beiden Kunsthäusern ein neues (Nacht)Leben einhauchen werden. «Tastende Lichter» nennt Pipilotti ihr Werk. 

MEHR: https://www.artfritz.ch/kuenstler/pipilotti_rist.html



Die Einweihung der Beleuchtungsinstallationen soll Ende 2020 stattfinden. Die Eröffnung des neuen Kunsthauses ist auf Herbst 2021 geplant.

Samstag, 10. Oktober 2020

Warum wird es eigentlich Winter?

Weil die Erdachse schief steht? Vergesst es. Der Grund liegt tiefer. Viel tiefer – in der Unterwelt! Der Herrscher der Unterwelt, PLUTO, raubte einst die schöne PROSERPINA und verschleppte sie in sein Reich. Dort machte er sie zu seiner Gattin. Proserpinas Mutter suchte sie überall, doch Pluto verheimlichte ihr, dass er sie gefangen hielt. Blöd nur, dass die Mutter immerhin CERES, die Göttin des Kornes, war. Und sich weigerte, weiter Korn wachsen zu lassen. Die Leute begannen zu hungern und Pluto musste schliesslich zugeben, dass er Proserpina bei sich in der Unterwelt hielt. 

Schliesslich beugte er sich dem Urteil von Jupiter: Proserpina durfte jedes Jahr für sechs Monate zurück in die Welt der Lebenden, zu ihrer Mutter. Danach wieder für ein halbes Jahr runter zu Pluto. Und jedes Mal, wenn Proserpina in die Unterwelt zurück muss, hält Mama Ceres alles an, nichts gedeiht mehr... und der Winter kommt.

Die Geschichte stammt aus der griechisch-römischen Mythologie. Autor ist der römische Dichter Ovid, der von 43 v. Chr. bis 17 n. Chr. lebte. Sein berühmtestes Werk heisst «Metamorphosen». 


«Pluto raubt Proserpina» heisst diese Marmorskulptur des grossen italienischen Bildhauers GIANLORENZO BERNINI (1598-1680) aus dem Jahr  1621-22. Zu sehen in der Galleria Borghese, Rom.

Mehr über Bernini:

https://www.artfritz.ch/kuenstler/bernini.html

Die Skulptur aus weissem Carrara- Marmor ist eine bildhauerische Sensation. Bernini gelingt es, den Marmor förmlich zu Fleisch werden zu lassen. Das Detailbild zeigt, wie sich die Hand des Pluto in den Schenkel der Proserpina gräbt. Als wäre dieser nicht aus Stein. Bildhauerkunst in Vollendung.


Samstag, 19. September 2020

Zwischen Carl Spitzweg und Tizian

Nein, RUEDI THEILER kopiert weder den Stil Spitzwegs noch jenen von Tizian – nur sein Name, alphabetisch bedingt, kommt zwischen diese beiden grossen Maler zu liegen. Der 1944 in Thun geborene Künstler hat sich einem ganz speziellen Thema gewidmet: Er zeichnet und malt Kühe. Geld verdient er damit nicht, es ist sein Hobby. Weil ihm das Rindvieh so am Herzen liegt. Für Ruedi Theiler sind Kühe mehr als Nutztiere. In seinen Zeichnungen und Malereien zeigt er ihre Seele. Besonders die magischen Kuh-Augen haben es ihm angetan. 

https://www.artfritz.ch/kuenstler/theiler.html








Ruedi Theilers Kuh-Abenteuer beginnt 2011. In den ersten Jahren kommen seine Arbeiten noch naturalistisch daher, mit der Zeit werden sie immer abstrakter. Seine Werke wirken auf den ersten Blick wie Scherenschnitte oder Holzdrucke – aber das sind sie nicht. Es sind alles Aquarelle. Er hat dafür eine eigene Technik entwickelt.


Mehr: https://www.artfritz.ch/kuenstler/theiler.html

Samstag, 29. August 2020

Harald Naegeli – endlich als Künstler anerkannt?

Alle Welt kennt ihn als «Sprayer von Zürich». In den 1970er-Jahren galten Naegelis Sprayereien noch rundweg als Schmierereien, als Sachbeschädigung. Der Sprayer wurde strafrechtlich verfolgt, musste sogar für ein halbes Jahr ins Gefängnis. Viele seiner 400-600 Werke, die er allein in Zürich geschaffen hat, wurden weggeputzt.

Mehr: https://www.artfritz.ch/kuenstler/naegeli.html


Harald Naegeli (1939). Sensenmann, 2020. Serie Totentanz. Denkmal Hans Waldmann Zürich.


2020 hat der Wind gedreht. Sogar der Stadtrat von Zürich sieht Naegeli nun als Künstler. Eine Arbeitsgruppe der Stadt Zürich befasst sich jetzt mit der Frage, ob künftig Naegeli-Werke an öffentlichen Gebäuden in den städtischen Kunstbestand übernommen werden sollen, und wenn ja, welche. Keine leichte Aufgabe, denn Sprayereien gelten grundsätzlich immer noch als Sachbeschädigung und werden strafrechtlich verfolgt. Man darf gespannt sein, was die Arbeitsgruppe für Lösungen findet.



Harald Naegeli (1939). Tiefgarage ETH Zürich, ca. 1978.


Der grösste Bestand an Naegeli-Werken findet sich in der Tiefgarage der ETH. Diese stehen heute sogar unter Denkmalschutz. Von April bis Juni 2020 hat Naegeli zudem in der Stadt neue Werke gesprayt: Den Totentanz. Einige haben wir gefunden, zum Beispiel an der Rämistrasse. Wer findet noch mehr, irgendwo in der Stadt? Wir werden sie gerne hier veröffentlichen. artfritz.ch.


Harald Naegeli (1939). Totentanz, Rämistrasse Zürich, 2020.

Sonntag, 9. August 2020

Die Susanna im Bade


Wo ist die badende Susanna? Und wo das Bad? 

Félix Vallotton (1865-1925). La chaste Suzanne (die keusche Susanna), 1922. 
Musée Cantonal des Beaux-Arts de Lausanne.


Das brandneue Musée des Beaux-Arts von Lausanne zeigt ein Gemälde des Waadtländers FELIX VALLOTTON, das alles auf den Kopf stellt. «Susanna im Bade» ist nämlich ein beliebtes Bibelthema, das kaum einer der grossen Künstler der Renaissance ausliess. Weil man unbehelligt eine nackte Frau malen durfte. 

Und jetzt kommt Félix Vallotton (1865-1925) ins Spiel, der für seine Frauenakte (!) berühmt ist. Und was macht er, ausgerechnet er? Er zeigt keine nackte, bedrohte und verängstigte Susanna wie alle andern von Rembrandt bis Rubens & Co, sondern eine selbstbewusste, souveräne Frau, die von den zwei Alten angemacht wird. Eine wunderbare Ironie. Was es mit «Susanna im Bade» auf sich hat, hier:

https://www.artfritz.ch/webfotos/PDF/susanna-im-bade.pdf












Und hier gibts mehr über das sensationelle neue Museum in Lausanne, das einen Besuch wert ist:

https://www.artfritz.ch/MUSEEN/lausanne_musee_cantonal.html

Zur Zeit findet dort auch noch eine eindrückliche Sonderausstellung mit Wiener Künstlern aus der Jugendstilzeit um 1900 statt: «A Fleur de Peau. VIENNE 1900, de Klimt à Schiele et Kokoschka».







Gustav Klimt (1862-1918). Frauenkopf, 1917. 
Exposition Vienna 1900. 
Musée Cantonal des Beaux-Arts 
de Lausanne.

Sonntag, 19. Juli 2020

Wer weiss das von Kaiser Napoleon III?

Klar, er war Kaiser der Franzosen von 1852-1870. Aber wer weiss auch, dass er Schweizer Bürger war? Dass er seine Militärschule in Thun absolvierte und Artillerie-Hauptmann in der Schweizer Armee war? Und dass er akzentfrei thurgauer Dialekt sprach?



Des Rätsels Lösung: Napoleon III ist im Thurgau aufgewachsen. Genauer: Im Schloss Arenenberg bei Salenstein auf der Schweizer Seite des Bodensees. 








Dorthin kam er 1817 als Neunjähriger mit seiner Mutter, der Königin Hortense. Die kaufte sich eine Villa an allerschönster Lage über dem Bodensee und baute sie ganz napoleonisch aus. Heute ist es das Napoleonmuseum Thurgau. Und einen Ausflug wert. 

Mehr:







Kaiser Napoleon III. 
Nach Franz Xaver Winterhalter (1805-1873). 
Museo Napoleonico, Rom.













Königin Hortense, Mutter von Napoleon III. Gemälde von François Gérard (1770-1837). Napoleonmuseum Thurgau.



Samstag, 4. Juli 2020

Aarau: Hotspot für Schweizer Kunst

Das Aaargauer Kunsthaus war schon immer eine Fundgrube
für Schweizer Künstler. Aber jetzt läuft es zur Hochform auf.

 
Hermann Scherer (1893-1927). Der Kranke 
(Hermann Scherer vor dem Krankenbett), 1926. Sammlung Werner Coninx.


Mit der Präsentation der Sammlung von Werner Coninx 
geraten Künstler ins Rampenlicht, die grossartige Werke 
geschaffen haben, deren Namen aber nicht jedermann geläufig 
sind. 




















Eduard Gubler (1891-1971). La toilette, 1925. Sammlung Werner Coninx.



Wer war der Kunstsammler Werner Coninx? Und welchen 
Künstlern galt seine Leidenschaft? Jetzt zu sehen 
in der Ausstellung, die bis 9. August läuft. 

Mehr hier:

 















Albert Müller (1897-1926). Grüner Akt liegend, 1925. Sammlung Werner Coninx.

Samstag, 13. Juni 2020

Französische Kunst vor der Haustüre

Es muss nicht immer der Louvre sein. 
Die berühmten Franzosen wie Manet, Cézanne, Courbet, Toulouse-Lautrec oder Renoir kann man auch ganz bequem in der Nähe sehen. 


Edouard Manet (1832-1883). Im Café, 1878. 
Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz», Winterthur.


In einem Juwel von Museum am Stadtrand von Winterthur. In einer herrschaftlichen Villa samt Park. Hier befindet sich die Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz». Sie zeigt Meisterwerke vom 15. bis 20. Jahrhundert und ist immer einen Ausflug wert. 


Gustave Courbet (1819-1877). Die Woge, 1870. 
Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz», Winterthur.


Mehr über diese attraktive Sammlung findest du hier:
https://www.artfritz.ch/museen_winterthur_roemerholz.html



Pierre-Auguste Renoir (1841-1919). Schlafendes Mädchen, 1897. 
Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz», Winterthur.


Henri de Toulouse-Lautrec (1864-1901). Die Clownesse Cha-U-Kao, 1895. 
Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz», Winterthur.