Samstag, 27. Februar 2021

Venus und Adonis – wie war das noch mal?

Venus, die Liebesgöttin. Stets sorgt sie dafür, dass man sich in sie verliebt. Nur einmal nicht – da ist sie es, die sich verliebt. So richtig, mit Herz und Schmerz. Ihr Angebeteter ist der bildschöne flotte Jäger Adonis. 

Der will auf die Eberjagd, eine hoch gefährliche Sache. Venus ist besorgt, kann in der Nacht zuvor kaum noch schlafen, weil sie befürchtet, ihrem Adonis könnte etwas passieren. Am nächsten Morgen versucht sie verzweifelt, ihren Liebsten von der Jagd abzuhalten. 



Tizian (1490-1576). Venus und Adonis, 1554. Museo del Prado, Madrid.



Sie klammert sich an, fleht ihn an, er möge auf weniger gefährliche Tiere Jagd machen. Vergebens, Adonis will den Eber jagen. Es kommt, wie es kommen muss. Der Eber durchbohrt seine Lende, Adonis stirbt. Aus seinem Blut lässt Venus das berühmte Adonisröschen spriessen. Gemäss dem römischen Dichter Ovid (43 v.Chr. - 17 n.Chr.) ist es kein Röschen, sondern eine Anemone.

Mehr: https://www.artfritz.ch/kuenstler/carracci.html#venus_adonis




Annibale Carracci (1560-1609). Venus und Adonis, 1595. Kunsthistorisches Museum Wien.








Paris Bordone (1500-1571). Venus und Adonis, 1561. National Gallery London.

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