Freitag, 22. Mai 2020

Edward Hoppers Lockdown-Bilder

Die Bilder des amerikanischen Malers Edward Hopper (1882-1967), die derzeit in einer Ausstellung in Riehen-Basel gezeigt werden (Fondation Beyeler, verlängert bis 26. Juli 2020), passen geradezu unheimlich in die Coronazeit. 

Sie zeigen menschenleere Landschaften und Städte, die uns jetzt in der Zeit des Lockdowns gar nicht mehr so fremd vorkommen. 


Edward Hopper (1882-1967). Ausstellungsplakat 
Fondation Beyeler, Riehen-Basel, 2020.

Als Hopper sie malte, war allerdings kein heimtückischer Virus der Auslöser, sondern die eher pessimistische Stimmungslage des Künstlers selbst. Er beschreibt in den meisten seiner Werke die Einsamkeit des Menschen und stellt die Frage nach dem Sinn des Lebens, die er mit einer generellen Leere beantwortet. 



Edward Hopper (1882-1967). Wellfleet Road, 1931. 
Fraenkel Gallery San Francisco.


Kein Wunder, sind viele seiner Bilder von einer gewissen Traurigkeit. Und trotzdem faszinieren sie mit ihrer Intensität und ihrer Farbigkeit. Und vielleicht auch, weil sie so aktuell wirken und so perfekt in die Coronazeit passen.

Mehr: https://www.artfritz.ch/AUSSTELLUNGEN/riehen_beyeler_hopper_2020.html



Edward Hopper (1882-1967). Portrait of Orleons, 1950. 
Fine Arts Museums of San Francisco.


Edward Hopper (1882-1967). High Noon, 1949. 
The Dayton Art Institute.

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